Am Ende der Berliner Sommerferien ging es für zwei von uns nach Stockholm. Es läge auf der Hand vom BER zu fliegen, aber wir starteten ab Hamburg. Hamburg ist immer eine Reise wert und so haben wir auch diesmal einige für uns neue Spots erkundet.
Grand Café Roncalli, Mönckebergstraße 7Saveur de Bánh Mì, Hegestrasse 44Restaurant Karo&Paul, Hamburg BUNKERPuff Out – Installation von :metalKLINIK (MK&G)
Und dann war es endlich soweit, morgens 6:15 Abflug Richtung Schweden.
Um diese Zeit wäre ein Sitzplatz auf der rechten Seite des Fliegers wohl besser gewesen. Denn die Sonne geht noch immer Osten auf.
Wir hatten 5 Tage Zeit, da hieß es keine Zeit verlieren!
Nach der Landung ging es mit dem Arlanda Express, die Tickets hatten wir bereits online gekauft, in die Innenstadt. Das ging mit nur 18 Minuten Fahrzeit unglaublich schnell. Günstiger, aber auch langsamer, wären die Busse gewesen. Vom Hauptbahnhof, ein sehr sehenswertes Bahnhofsgebäude, sind wir zum Hotel gelaufen. Die schwedische Hauptstadt ist doch bergiger als gedacht. Unser Zimmer im Hilton Stockholm Slussen war noch nicht bereit, das unverbindliche Upgrade nicht verfügbar, aber die Koffer haben sie für uns unterstellen können. Mittlerweile meldete sich der Frühstückshunger.
Stora Bageriet
Also gab es ein herrliches Porrigde, ein Teilchen mit Vanillecremé und weiter ging es.
Kreuz und quer durch die Innenstadt zum Königspalast.
Dort war nämlich die Wachablöse zu 12:15 Uhr angekündigt. Wir waren nicht die ersten und schon gar nicht die einzigen, die sich das, trotz des leichten Nieselregens, nicht entgehen lassen wollten.
Bringt hier Zeit mit, die Wachablösung dauert.
Dann noch schnell die königlichen Schlosszimmer besichtigen, was Snacken und dann rief das Hotelzimmer nach uns.
Und was macht der Stockholmer am Samstag? Richtig:
Lösgodis – genascht wird am Samstag.
Mit der vollen Tüte ging es in den roten Doppeldeckerbus zur Stadtrundfahrt. Vielleicht nicht die beste Idee an diesem Samstag, dann es war Halbmarathon.
Also fuhren wir, mal wieder auf den letzten Pfiff, durch den wunderbaren Stadtpark mit dem Leihfahrrad. Hier müssen wir auf jeden Fall nochmal hin, denn das kleine Café im Gewächshaus schloss pünktlich.
Am Sonntag wartete eine Andy Warhol Sonderausstellung im Spritmuseum auf uns, wir sind mit der historischen Straßenbahn der Linie 7 gefahren (Achtung; sie fahren nur am Wochenende).
Ganz spontan sind wir noch in den Stockholmer Freizeitpark Gröna Lund gegangen: hier lohnt sich auf jeden Fall auch noch am Abend die Tageskarte, weil die Schlangen an den Achterbahnen nicht lang sind.
Zurück mit der Fähre, diese sind im ÖPNV-Ticket inkludiert. Und so gab es noch einen herrlichen Sonnenuntergang „auf See“.
Und am Abend war dann auch die älteste Leuchtreklame angeschaltet.
Was wir am Morgen noch nicht wussten, man sollte immer die Websiten genau lesen und auch im Urlaub den Kalender im Blick behalten.
Die Besichtigung des Rathausturm bedarf eines Tickets, welches man am besten vorab online reserviert. Und auch das ABBA Museum schließt ab September 2 Stunden früher, nämlich bereits 18:00 Uhr.
Also blieb es am Montag beim Shoppen und am Dienstag folgte eine Programmwiederholung.
Und zum Abschluss ging es nochmal aufs Wasser.
Und was natürlich nicht fehlen durfte: Köttbullar.
Das Wetter wurde am Abreisetag nochmal sonnig und so ist sicher, wir kommen wieder.
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